Abgespeist
und liegengelassen.
Banalisiert
und vergessen.
Verpöhnt
und verhöhnt.
Wenn man glaubt,
Zeit zu haben.
Zu denken.
Strukturelle Klarheit
zu erlangen.
Dann ........
Dienstag, 14. September 2010
Montag, 13. September 2010
Aus alten Tagen

Die großen Worte,
die es braucht,
scheinen so schwer
zu greifen.
Die großen, verweinten Augen
blicken in den
leeren
Raum.
Es tut mir leid,
hört man ganz leis'.
Es tut mir leid,
so war es gemeint.
Vetrauen schenken,
Vertrauen haben -
vertraut sein.
Es fühlt sich leer an,
leerer als je angenommen.
Man möchte reden,
erklären,
weinen
und sich doch weiterer Sprachlosigkeit
hingeben.
Das enttäuschende Gefühl
sitzt tief.
Es tut mir leid,
hört man leis'.
Mittwoch, 8. September 2010
Frau am Fenster

Draußen hat sich der Nebel
um die Spitzen der Häuser gefangen.
Verbirgt den Blick,
sodass alles ganz still wirkt.
Öffnete man das große Glas,
könnte man das Diesige hören.
Alle Lichter sind aus,
weil es so beruhigend ist,
zu wissen,
dass doch jede Nacht
die Welt ein bisschen still steht.
Ganz dicht an das kühle Glas
gedrückt,
der traurige Blick, auf das,
was kommt.
Der wissende Blick,
auf das,
was war.
Nachts am Fenster...
fehlen die Worte
zu großen Taten.
Dienstag, 31. August 2010
Zwischenbilanz

weil das Gefühl da so tief
vergraben liegen muss,
weil man vergessen hat,
dass es eigentlich kribbelt.
Heartbeat.
Das ist es wohl, was
vermisst wird.
Der Wunsch dem Lächeln
nachzugeben.
Das tut man nicht.
Weil die Skepsis überwiegt,
weil man sich selbst kaum
traut.
Was kann armseliger sein,
als es auszublenden,
den Verstand darüber, darunter, davor
zu setzen?
Montag, 23. August 2010
Wie oft?
Wie oft nimmst du dir das Recht, über und vor allen Dingen mit Musik zu weinen, weil nichts näher an dein Herz kommt, als genau diese?
Kurz und bündig
Mich verfolgte
auf ewig
die Angst,
dass du
mich eines
Tages anblicktest,
voller Zuwidersein,
um jedes
Unperfekte an
mir zu
verhöhnen und
zu belachen -
Dass du
dich umdrehtest,
ohne die
Würde und
den Respekt
einer Verabschiedung.
Und ich
stünde mit
all den
Makeln dort,
die du
stets als
solche definiert
hattest -von
denen ich
immer annahm,
sie seien
dazugehörig.
auf ewig
die Angst,
dass du
mich eines
Tages anblicktest,
voller Zuwidersein,
um jedes
Unperfekte an
mir zu
verhöhnen und
zu belachen -
Dass du
dich umdrehtest,
ohne die
Würde und
den Respekt
einer Verabschiedung.
Und ich
stünde mit
all den
Makeln dort,
die du
stets als
solche definiert
hattest -von
denen ich
immer annahm,
sie seien
dazugehörig.
Samstag, 21. August 2010
Die Geschichte vom nicht-reden-müssen

In jugendlicher Naivität scheint
es, als würde man in zahlreichen
Gesprächen
tatsächlich Probleme lösen,
die Welt neu erfinden.
Man eröffnete sich scheinbar neue
Blickwinkel
und setzte verschiedene
Problemlösebrillen auf.
Ferngesteuert von großen Ratschlägen
kleiner Menschen,
erreicht man wenig.
Der Ratschlag war nicht genug.
Ratschläge brauchte es,
um den Winkel noch weiter
zu verzerren.
Es ist nicht so sehr
der große Knall, der dieses
absurde Konstrukt
ins Einstürzen bringt.
Es ist das Gefühl, dass es
falsch ist.
Es ist das große Vertrauen
in die eigenen Gespräche,
ohne jemanden im Raum.
Der Kreis der Ratschlagenden
sei dann
verschwindend gering.
Keine Brillen, keine Worte.
Nur noch das,
was man an all die
Schaumschläger
nicht mehr zu vergeben hat:
Vertrauen;
nicht reden zu müssen.
Aber zu können.
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